Nicht alles, was in Österreich in einem Keller stattfindet, ist dubios: Ich fand meine Liebe zum Akkordeon in einem feuchten, immer wieder vom Hochwasser der Donau in Mitleidenschaft gezogenen Keller. Einmal wöchentlich begab ich mich in den Musikverein forte zu meinem Lehrer, Prof. Eduard Grassl, und versuchte mich darin, die linke und die rechte Hand möglichst unabhängig voneinander einzusetzen. Damals war der Keller mein Universum rund um das Akkordeon – mehr gab es nicht.
Erst viele, viele Jahre später durfte ich die große und bunte Akkordeon-Szene Österreichs kennenlernen. Und lernen, dass es schön und bereichernd ist, sich gemeinsam für dieses Instrument zu engagieren. So ist das Spiel am Akkordeon auch nach Jahrzehnten manchmal durchaus fordernder, jedoch immer erfüllender Ausgleich zur Arbeit in der eigenen Werbeagentur.
Mittlerweile spiele ich unter der Leitung von Gabriele Hofbauer im Akkordeonorchester La Tastiera Magica, leite das Akkordeonorchester Wien – und stehe dem HVÖ mit Rat und Tat zur Seite.
