Univ.-Prof. MMag. Dr.  Georg Schulz

Georg Schulz studierte zunächst Chemie an der Karl-Franzens-Universität Graz (1987 Mag. rer. nat., 1990 Dr. rer. nat.). Seine Ausbildung als Akkordeonist erhielt er bei Elsbeth Moser (Hannover) und in Sommerkursen bei Friedrich Lips und Lech Puchnovski, bevor er an der Kunstuniversität Graz bei Mogens Ellegaard studierte und 1992 als erster Mag. art. mit dem Hauptfach Akkordeon Instrumentalpädagogik diplomierte. Seit damals unterrichtet er an der KUG, wo ihm 2002 die Lehrbefugnis als Universitätsdozent für Akkordeon (erste künstlerische Habilitation an einer österreichischen Kunstuniversität überhaupt) verliehen wurde.

In seiner Konzerttätigkeit im In- und Ausland spezialisierte er sich auf zeitgenössische Kammermusik (über 70 Uraufführungen, unter anderem bei verschiedenen Festivals der „IGNM“, Kammermusikabend „Wien Modern 1993“, „Festival D´Automne Paris 1996“, Streichquartett mit Akkordeon bei „Hörgänge 1996“, Soloabend bei „Hörgänge 1998“, „Darmstadt 1998“, Solist bei der Uraufführung von „Cronaca del Luogo“ von Luciano Berio bei den Salzburger Festspielen 1999, Triokonzert bei „Hörgänge 2000“, „Bludenzer Tage Zeitgemäßer Musik“, „open music“, beim „steirischen herbst“ sowie über fünf Jahre mit dem „Klangforum Wien“ und als Solist mit dem „Ensemble des 20. Jahrhunderts“, dem „Ensemble Kontrapunkte“, dem „Austrian Art Ensemble“, dem „RSO Wien“  und den „Wiener Symphonikern“).

Als Theatermusiker spielte er in zahlreichen Produktionen der „Bühnen Graz“ und arrangierte Musik zu Produktionen des Grazer Schauspielhauses und der Festspiele Reichenau.

 

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