Musikalische Edelsteine  mit Akkordeon

 

 

Am  29. Nov. 2015 brachte das Akkordeon-Ensemble „DA CAPO“  Salzburg in der Kirche St. Ursula - die verschiedensten musikalischen Edelsteine zum Funkeln. Eröffnet wurde der Abend  mit den einschmeichelnden Melodien Alexander Borodins „Steppenskizzen aus Mittelasien“, bei denen gleich zu Beginn die MusikerInnen ihr hervorragendes Einfühlungsvermögen zeigen konnten.

„Clouds“ – eine neue Originalkompostition von Wolfgang Ruß-Plötz ­ beschrieb in moderner Tonsprache verschiedene Wolkenformationen bei diversen Wetterlagen, von aufbrausend und bedrohlich bis zu säuselnd und lind, welche sehr spannend  auf dem Akkordeon umzusetzen waren - für das Publikum eine echte Herausforderung des Hörens!

Im „Präfugium Nr. 2“ von J. S. Bach in einer gelungenen Bearbeitung von Heinz Ehme, zeigte das Ensemble gekonnt die abwechselnde Gegenüberstellung der beiden Musikrichtungen Barock und Jazz. 

Den Höhepunkt des Abends stellte aber die „Irische Suite“ von Mathyas Seiber dar. Das viersätzige Werk verlangte den Spielern alles ab. Es wurde je nach Satz rustikal derb, leichtfüßig tänzerisch, aber auch filigran, durchsichtig und schwungvoll elegant dargeboten.

                                

 

 

 

Die Werke: „Schindlers Liste“ von John Williams und „Milonga del Angel“ von Astor Piazzolla wurden von der Solistin Alexandra Metti mit innigem Gefühl vorgetragen und vom sehr gut disponierten Ensemble einfühlsam begleitet.

 

Unterhaltsame Werke – wie J Strauss´ Sohn „Annenpolka“, das von Harro Steffen arrangierte „Glenn Miller in concert“ oder „Stagioni di Venezia“ von Rondo Veneziano lockerten den Abend für die Zuhörer angenehm auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Konzert war gut gelungen, denn das Publikum  verlangte durch seinen großen Applaus noch Draufgaben. Der Dirigent – Raimund Hiti - hatte dafür noch den „Säbeltanz“ von Aram. Chatschaturjan bereit gehalten, der die Stimmung nochmals aufheizte. Mit der „Träumerei“ von R. Schumann wurden die Zuhörer aber dann doch mit einem schmeichelnden Ohrwurm in einen ruhigen und feierlichen Sonntagabend entlassen.